Mentoring-Prozess

Formale und inhaltliche Aspekte

Die Mentoring-Beziehung soll sowohl inhaltlich als auch zeitlich von MentorIn und Mentee individuell gestaltet werden.
Zu Beginn des Mentoring-Prozesses werden die konkreten Erwartungen und Ziele sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen zwischen MentorIn und Mentee kommuniziert und in einem Protokoll festgehalten.

  • Formale Aspekte:

- Ziele des/der Mentee und Erwartungen an den/die MentorIn
- In welcher Weise kann der/die MentorIn dazu einen Beitrag leisten?
- Erwartungen und Vorgaben des/der Mentors/in
- Der/die Mentee soll eine aktive Rolle im Mentoring-Prozess einnehmen
- Mentoring ist nicht mit Coaching, Supervision oder einer fachlichen Betreuung gleichzusetzen

  • Organisatorische Rahmenbedingungen:

- Regelmäßigkeit der Treffen, Zeit, Ort
- Kontaktaufnahmeregeln
- FeedbackmodalitätenInhaltliche Themenbereiche im Rahmen des Mentoring-Prozesses:

Inhaltliche Themenbereiche im Rahmen des Mentoring-Prozesses:

  • Zieldefinition und Entwicklung individueller Karrierestrategien:
- Gemeinsame Entwicklung von Teilzielen, kurz- und langfristigen Zielen
- Überlegungen hinsichtlich erforderlicher Zielkorrekturen
- Umsetzungs- bzw. Lösungsstrategien
  • Entwicklung persönlicher Kompetenzen:

- Stärken-Schwächen-Analyse, Reflexion, Maßnahmen
- Berücksichtigung von Diversitätsaspekten

  • Transfer informeller Wissensbestände:

- Vermittlung von Erfahrungswissen

  • Vernetzung:

- Vermittlung von Kontakten, Forschungskooperationen, Netzwerktreffen, Auslandsaufenthalte

Protokoll

Jedes Meeting wird von MentorIn und/oder Mentee kurz protokolliert. Dafür steht eine Protokollvorlage (Career Mentoring – Protokoll) zur Verfügung. Das Protokoll dient MentorIn und Mentee ausschließlich zur persönlichen Verwendung und ist nicht an Dritte weiterzugeben.